Datenleck bei Motorola
Schon wieder kamen einem Großunternehmen vertrauliche Daten abhanden. Diesemal wurden dem Motorola-Dienstleister Affiliated Computer Services (ACS) zwei Computer mit Daten von Firmenangehörigen gestohlen.
Angeblich sollen die Daten kein finanziellen Interna enhtalten.
ACS ist ein externer Dienstleister, der seit Dezember 2002 einen Teil der softwaregestützten Personalbearbeitung für Motorola erledigt.
ACS mußte nun zugeben, dass Diebe am Memorial-Day-Wochenende in Firmengebäude eingedrungen seien und zwei Computer gestohlen hätten. Auf diesen waren die Daten gespeichert. Der Chef-Marketier von ACS, Lesley Pool, kommentierte den Diebstahl mit den Worten, es sei klar, dass es sich bei dem Klau um Amateure gehandelt habe. Bislang habe man keine Hinweise darauf, dass die persönlichen Daten der Motorola-Angestellten ausspioniert worden seien.
Jennifer Weyrauch, Firmensprecherin von Motorola, versichert zudem, die beiden Rechner seien mit hohen Sicherheitsvorkehrungen geschützt. Es dürfte deshalb schwierig werden, überhaupt an die Daten zu gelangen. Betroffen sind insbesondere Mitarbeiter von Motorola in den Vereinigten Staaten. In den USA arbeitet ungefähr die Hälfte der insgesamt rund 68000 Angestellten weltweit.
voriger: Fehlerhaftes Update ließ ZoneAlarm-Firewalls abstürzen | nächster: Phisher machen Jagd auf Sparkassen-Kunden