Der Browser wird zur Waffe
Die Gefahr, die von browserbasierten Angriffen ausgeht, wird immer großer. IT-Verantwortliche müssen sich immer größere Sorgen bezüglich Pharming, Phishing und anderer über den Browser eingeleitete Angriffe machen.
Die US-amerikanische Computing Technology Industry Association (CompTIA) hat in Ihrer Studie herausgefunden, daß der Browser immer mehr zur Waffe wird. Browserbasierte Angriffe nehmen seit drei Jahren kontinuierlich an Heftigkeit zu.
Damit ist dieser Angriffstyp die am stärksten wachsende Bedrohung.
Befragt wurden IT-Angestellte mit Sicherheitsverantwortung wie Netzwerkadministratoren und CIOs (Chief Information Officers). Teilgenommen haben fast 500 Firmen aus allen wichtigen Bereichen wie Finanzdienstleistungen, Bildung, öffentlicher Dienst und produzierendes Gewerbe.
56,6% berichteten von browserbasierten Angriffen im letzten Jahr, diese Zahl lag vor zwei Jahren bei 36,8% und vor 3 Jahren waren nur 25% Opfer einer Browser-Attacke.
Damit stößt diese Angriffsform in die Liga der Virus- und Wurmattacken vor. Die Zahl der Virusangriffe fiel laut der CompTIA-Studie im letzten Jahr um 2% auf 66%.
Das Hauptproblem für die betroffenen Firmen: Während Viren und Würmer mit Hilfe verbesserter Technik abgewehrt werden können, sind Browserangriffe fast immer soziale Attacken, die nur durch Aufklärung der Angestellten wirksam verhindert werden können.
Dazu Stephen Ostrowski, CompTIA-Sprecher: "Unsere Studien zeigen, daß 80% aller erfolgreichen Angriffe durch menschliches Versagen herbeigeführt wurden."
Eine weitere Zahl: Die Zahl der Phishing-Angriffe hat sich binnen Jahresfrist um 7% gesteigert. Jede vierte der befragten Firmen konnte von einem Phishing-Angriff berichten.
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