Neue Bedrohung ist deutlich gefährlicher als Computerviren
Diese Bedrohung heißt Mitarbeiter. Interne Angriffe in Unternehmensnetzwerken nehmen zu und haben Virenattacken als Sicherheitsproblem Nummer eins abgelöst.
Dass die meisten Computerprobleme vor dem Bildschirm sitzen, ist hinlänglich bekannt. Eine neue Studie von Deloitte hat dieses Phänomen nun präzisiert: Der Mensch ist für die IT-Welt das größte Sicherheits-Risiko. Angriffe innerhalb einer Firma stehen zumindest bei Banken noch vor der Bedrohung durch Viren, Würmer und Trojaner.
"Die Häufigkeit erfolgreicher interner Angriffe auf die Computersysteme der weltgrößten Finanzinstitute hat im vergangenen Jahr stärker zugenommen als die bisher größte Bedrohung durch externe Sicherheitsangriffe", so das Ergebnis der "Sicherheitsstudie 2005". 35 Prozent der Befragten bestätigten, innerhalb des letzten Jahres habe es Angriffe aus dem Unternehmen selbst gegeben - im Jahr zuvor waren es noch 14 Prozent. Im Vergleich beobachteten 26 Prozent der befragten Studienteilnehmer in den letzten zwölf Monaten Attacken von außen (plus 3 Prozentpunkte im Jahresvergleich).
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