Phishing: Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen

Die Phisher werden immer besser. Phishing-Mails lassen sich immer schwerer von legitimen Mails unterscheiden. Mir ging es diese Woche genau so. Meine Bank hatte mir eine Mail geschickt, ich sollte mich kurz melden und meinen Mail-Account bestätigen. Ich habe die Mail inspiziert. konnte nichts Verdächtiges finden, war aber trotzdem Mißtrauisch. Also habe ich meinen Berater angerufen und nachgefragt. Die Mail war tatsächlich echt. Wir haben das dann gleich am Telefon geklärt, so daß ich die Mail dann löschen konnte.

Fazit: Phishing kostet alle Beteiligten Geld und Nerven. Statt eine Mail zu beantworten habe ich 15 Minuten investiert und mein Berater auch. Der Schaden des Phishing geht in meinen Augen weit über die direkten Schäden hinaus. Die indirekten Schäden durch das gesäte Mißtrauen dürften mindestens genauso hoch sein.
Wenn Sie Lust auf ein kleines Phishing-Training haben: Der E-Mail-Provider MailFrontier einen Phishing-IQ-Test veröffentlicht. Sie müssen zehn Mails untersuchen und entscheiden: Betrug oder kein Betrug.

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