Textdateien lassen sich zu Waffen umschmieden

Bis jetzt waren alle Arten von ausführbaren Dateien, einige Grafik-Formate und Office-Dateien verdächtig Malware zu verbreiten. Reine Ascii-Text-Dateien galten als hamlos. Wie soll sich dort ein Virus oder Trojaner verstecken. Schlaue Köpfe in der Hackerszene haben einen Weg gefunden auch TXT-Dateien so anzuschärfen, daß sie als Waffe dienen können. Für Sie bedeutet das: Trauen Sie keiner Datei und lassen Sie Ihren Virenscanner alle Dateien scannen, auch wenn das etwas länger dauert.

Wie funktioniert´s? Recht simpel, es wird keine hochentwickelte Programmiersprache benötigt, sondern nur zwei Befehle aus der Windows Shell. Angreifer können den Befehl assoc und einen weiteren Shell-Befehl nutzen, um Dateien aber für destruktive Zwecke zu präparieren.
Eine so verschickte Datei, die vielleicht das Symbol einer Notpad-Datei also einer Textdatei besitzt und die von einem Anwender mitttels Doppelklick geöffnet wird, könnte unverrichteter Dinge unbemerkt einen Trojaner installieren. Der Anwender wundert sich lediglich, warum die Textdatei sich nicht öffnet und wird es vielleicht noch ein weiteres Mal versuchen, um die Datei dann als defekt zu löschen.
Network-Secure kennt alle Tricks

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