Wurmattacken werden immer raffinierter

Virenexperte Bruce Schneier warnt vor neuen gefährlichen Würmern, die als Bluthunde agieren. Diese Würmer spüren verwundbare Rechner im Internet auf, scannen die Sicherheitslecks senden diese Daten dann an den Hacker, der sie ausgeschickt hat.

Der digitale Störenfried SpyBot.KEG war eine der ersten Würmer, welcher seinen Erfinder über Sicherheitslecks informiert und ihn somit immer auf den aktuellsten Stand hält.
Virenexperte Bruce Schneier rechnet allerdings mit noch raffinierteren Scans in Bezug auf Sicherheitslecks in Netzwerken.
Wurde von einen solchen Wurm erst mal ein Sicherheitsleck in einem Netzwerk entdeckt, können kriminelle Hacker dies ausnutzen und als Plattform zum Spam-Versand, für DoS-Angriffe und ähnliches nutzen. Die sogenannten P2P-Netzwerke sind laut Schneier in der Zukunft ein starker Verteiler von Malware wie Viren, Würmer und Trojaner.
Passen Sie also auf, wo sie Ihre MP3s herbekommen, es könte sein, daß sich Ihr PC sonst mit virtuellem AIDS infiziert. Denn wie im richtigen Leben gilt: Ungeschützter Verkehr stellt ein hohes Risko da. Ungehemmte Datenpromiskuität endet meist mit einer Neuinstallation des Systems.

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